Tag 43 17.11.2007 (12 Stunden):

heute war wieder einmal "Großkampftag". Dies war jedoch nur möglich, da ich gestern das Auto vom Sommer-Schrauber-Platz zu mir nach Hause brachte um bei uns in der Garage weiterzumachen. Hier kann ich wenigstens ein wenig heizen und auch das Licht ist besser.
Leider muss daher mein fast 20ig-jähriger BMW draussen bleiben und das hat mich heute schon gezwungen durch die hintere Türe einzusteigen, da vorne alles zugefroren war.

Kurzum, heute ging es weiter mit dem Abschleifen des Kockpits. Auch verschieden Stellen die meinem Freund Thomas nicht so gut gefallen haben wurden abgeflext und anschließend mit einer Perfektion gespachtelt, welche ich bisher nur aus dem Schiffsbau kannte.
nach dem Spachteln wurde grundiert. Diese Grundierung wird in einer der nächsten Saisons dann Naßgeschliffen, so dass man dann die letzten Lackierungen durchführen kann.

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"Was für ein Durcheinander"

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"Schön, oder nicht? Wird doch!"

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Da ich zu lange im Kalten an meinem Landy rumgeschraubt habe, hab ich mir eine eitrige Angina eingefangen. Daher wir diese Woche wahrscheinlich nicht mehr all zu viel in der Garage passieren, aber wenn es weitergeht, werde ich mich auf jeden Fall verlässlich melden.

Grüße
Hannes

Tag 44 28.11.2007 (5 Stunden):

Also heute hab ich mich guter Dinge ans Werk gemacht. Ich hab die grundierte Geschichte geschliffen mit bis zu einem 600- er Papier nass.
Dann hab ich den Füller aufgetragen, welcher ich heute erstanden habe. Das hat gleich so gewaltig ausgesehen, dass ich gleich alles
gespritzt habe. Ist ja auch relativ schnell gegangen.
Kurze Pause, wieder zurück zum Auto und dann kam der große Schock.
Mir hat es die ganze Grundierung aufgestellt, Risse ohne Ende und alles weich.
Nach der "Schockverdauung" großes Grübeln und die Feststellung, dass ich dummer Junge eine Acryl-Grundierung und einen Füller
auf Nitro-Basis verwendet habe. Und das kann ja nicht gut gehen.

Also alles wieder runter schleifen (was für eine Sauarbeit).
Jetzt bin ich wieder da wo ich vor zwei Wochen war. Dafür hab ich nun die richtige Kombination von Chemie und es müsste beim nächsten Versuch wieder besser funktionieren.

Bis ich aber am Wochenende wieder zeit habe sieht mein Auto so aus:

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Schlimm, oder.
Aber wird schon werden. Ich sag es euch dann wenn es weitergeht.


Tag 45 06.12.2007 (6 Stunden):

Weiterschleifen und für die Grundierung vorbereiten, dass war heute die Devise. Thomas hat mir wieder geholfen und so ist es dann
auch ganz anständig weitergegangen. Zuerst hat Thomas noch die Stellen geschliffen die noch nicht ganz so waren, wie es sich ein Lackierer wünscht.
Dannach war Abdecken angesagt und anständiges Entfetten der zu lackierenden Stellen.

Was dann folgte waren 4 Schichten Grundierung. Also dass muss ja wohl halten.
Das Ergenis kann sich auch sehen lassen und der Aufbau sieht Gott sei Dank nicht mehr so aus, als ob er an Hautflechte leiden würde.

Der Beweis:

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jetzt noch anständig durchhärten lassen und dann geh ich noch mal mit einem 600-er und dann mit einem 800-er Sandpapier drüber.
Dann ist der letzte Teil des Landys so weit, dass er seine Farbe bekommen kann.


Tag 46 09.12.2007 (4 Stunden):

Heute gibts kein Bild, hat sich auch visuell nicht viel getan. Heute hab ich geschliffen, geschliffen und noch mal geschliffen. Mit einem 800er Papier über die Grundierung drüber. Damit Thomas, wenn er das nächste mal kommt gleich mit dem Lack arbeiten kann.
Weiters habe ich die Türgelenke abgeschliffen und grundiert, sowie zwei Bleche welche ich nicht mehr zuordnen kann, aber beim Zusammenbau werden sie sicherlich irgendwo fehlen.

Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir diese Woche dazu kommen den Lack aufzutragen. Dann wäre die Lackiererei mal beendet und man könnte sich dem Zusammenbau widmen.

Tag 47 13.12.2007 (6 Stunden):

Ein großer Tag ist gekommen! Die letzten Teile wurden lackiert. Daz gehört neben einigen Kleinteilen auch Die Spritzwand und das Cokpit.
Thomas ist wieder mit seiner Lackierpistole angerückt, hat noch jene Schleifsellen ausgebessert, welche noch nicht so nach dem Geschmack eines Lackierers waren und dann haben wir losgelegt.
Besser gesagt er hat losgelegt, ich konnte mehr oder weniger nur zuschauen und ab und zu die lampe halten, so dass er was sieht.

Vier Lackschichten später konnte sich das Ergebnis aboslut sehen lassen. (siehe Bild unten).
Jetzt hoff ich nur, dass ich nicht noch weitere Teile finde die lackiert werden sollten, denn jetzt sind wir alle heiß auf das Zusammenbauen, mit dem es in nächster zeit auch weiter gehen sollte.

Aber hier erst noch ein paar Bilder vom Lackieren:


Thomas in "Action":
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Erster Gang fast fertig:
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Das Ergebnis nach dem Trocknen:
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Fortsetzung in LAND ROVER Teil 8